Landesmittelstandstag der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Nordrhein-Westfalen (MIT NRW)

97,8 Prozent für Angela Erwin. Landesmittelstandstag in Dortmund zeigt: NRW macht Tempo. OWL geschlossen dabei.

Der Landesmittelstandstag der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Nordrhein-Westfalen (MIT NRW) am 17. Januar 2026 in der Kokerei Hansa in Dortmund hat eine Aufbruchstimmung erzeugt, die man selten so deutlich spürt. Ohne großes Getöse, leise, aber wirksam wurde klar, was in Nordrhein-Westfalen gerade passiert: Es wird gearbeitet, entschieden und geliefert. Rainer Kobusch Kreisvorsitzender der MITHöxter, brachte die Delegation geschlossen nach Dortmund.

Angela Erwin MdL wurde mit 97,8 Prozent erneut zur Landesvorsitzenden gewählt. Sie brachte auf den Punkt, was der Mittelstand braucht: Entlastung, Tempo und Reformen, die im Betrieb ankommen. Ihr Satz saß: „Deutschland hat kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem.“ Die MIT NRW setzt deshalb auf klare Schritte: Bürokratie runter. Steuern wettbewerbsfähig machen. Lohnnebenkosten senken. Verfahren beschleunigen.

OWL bleibt im Landesvorstand stark vertreten. Ulrich Lange aus dem Kreisverband Paderborn, Bürgermeister der Stadt Bad Lippspringe, bleibt stellvertretender Landesvorsitzender. Daniel Greve aus dem Kreisverband Paderborn verstärkt den Landesvorstand als Beisitzer. Martina Schwartz-Gehring aus dem Kreisverband Gütersloh wurde als Beisitzerin mit einem der besten Ergebnisse erneut bestätigt.

Ministerpräsident Hendrik Wüst MdL zeichnete die Richtung: NRW investiert in künstliche Intelligenz, digitale Infrastruktur und starke Zukunftsstandorte. Jülich und die Blackstone Investition in Lippetal stehen für technologische Souveränität. Und Wüst setzte früh an, weil Fachkräfte nicht erst im Betrieb entstehen. Er machte es praktisch und verständlich: ABC-Klassen, frühzeitige Sprachförderung, bessere Bildung. Nicht warten, bis es klemmt, sondern Grundlagen schaffen, damit junge Menschen später Ausbildung und Beruf packen.

Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, nannte konkrete Maßnahmen, die 2026 in die Umsetzung gehen sollen: digitale Kfz-Zulassung, Deutschland-Stack, KI-gestützte Genehmigungen, Genehmigungsfiktion nach drei Monaten. So werden Verfahren kürzer und Entscheidungen schneller.

Ina Scharrenbach MdL brachte es auf den Punkt: Die Welt wartet nicht auf Deutschland. Wettbewerbsfähigkeit entsteht nur durch Geschwindigkeit. Ina Brandes MdL betonte die Bedeutung von Forschung, Wissenschaft und Innovation. Grußworte kamen außerdem von Alexander Kalouti, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, der vor Ort als neues MIT Mitglied begrüßt wurde.

Im Rahmen der Veranstaltung verlieh die MIT NRW außerdem besondere Auszeichnungen. Der Goldene Kompass ging an Ina Scharrenbach, der Silberne Kompass an Friedhelm Müller.

Rainer Kobusch, Kreisvorsitzender der MIT Höxter, sagt:
„Ostwestfalen-Lippe ist ein besonderer Motor für Nordrhein-Westfalen. Hier sitzen starke Mittelständler und Weltmarktführer, hier wird entwickelt, produziert und ausgebildet. Wir unterstützen jeden Schritt, der Tempo und Verlässlichkeit bringt. Entscheidend ist, dass am Ende konkrete Ergebnisse stehen: schnellere Genehmigungen, weniger Auflagen, mehr Fachkräfte. Dafür machen wir als MIT Höxter weiter Druck.“

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