MIT Höxter zu Gast bei FSB in Brakel: Wo Designtradition auf modernste Industrie 4.0 trifft

Brakel. Zu einer ebenso beeindruckenden wie zukunftsweisenden Betriebsbesichtigung lud die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) des Kreises Höxter ihre Mitglieder ein. Ziel des gestrigen Montagabends war die renommierte Franz Schneider Brakel GmbH + Co. KG (FSB) in Brakel. Rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fertigen hier Produkte, die weltweit in der Architektur Maßstäbe setzen. Das Besondere und in der heutigen Zeit ein echtes Statement: FSB produziert seit über 100 Jahren aus Überzeugung exklusiv am Standort Deutschland.

Weltbekanntes Design „Made in Germany“

Die Teilnehmer der MIT erhielten tiefgehende Einblicke in die Philosophie des ostwestfälischen Traditionsunternehmens. FSB steht seit Generationen für durchgängige Produktlinien bei Türdrückern und Fenstergriffen, die durch eine enorme Vielfalt an Materialien, anspruchsvollen Oberflächen und ergonomischer Perfektion überzeugen.

Besonders faszinierend für die mittelständischen Unternehmer: FSB hat es geschafft, die großen, unvergänglichen Designklassiker der Moderne – darunter Entwürfe von Walter Gropius, Wilhelm Wagenfeld und Ludwig Mies van der Rohe – architektonisch sensibel an heutige technische Parameter anzupassen. Ergänzt wird dieses Portfolio kontinuierlich durch innovative Designs namhafter zeitgenössischer Architekten aus aller Welt.

Zwischen Handarbeit und Hightech-Robotik

Ein besonderes Highlight des Besuchs war die zweistündige Werksführung, die persönlich von Geschäftsführer Tobias Gockeln geleitet wurde. Die Route durch die Produktionshallen verdeutlichte eindrucksvoll den Spagat, den moderne Industrieunternehmen heute meistern müssen: Die Symbiose aus traditioneller Manufaktur und digitalisierter Automation.

Die Wirtschaftsvertreter der Region durften den gesamten Entstehungsprozess einer Klinke hautnah miterleben – von den kleinteiligen, hochpräzisen Schritten im werkseigenen Werkzeugbau über den spektakulären, glühenden Prozess des Aluminium-Gießens bis hin zum letzten feinen Schliff. Beeindruckend war dabei zu sehen, wie nahtlos das über Jahrzehnte verfeinerte Handwerk der Mitarbeiter mit vollautomatisierten Robotern Hand in Hand greift, um am Ende ein perfekt eloxiertes Spitzenprodukt zu erschaffen.

Ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit der Region

Am Ende des Rundgangs zeigte sich die Delegation der MIT Kreis Höxter tief beeindruckt von der Innovationskraft und dem konsequenten Fokus auf Nachhaltigkeit, mit denen FSB seinen Produktionsstandort in Ostwestfalen sichert. Das Unternehmen beweist eindrucksvoll, dass sich globale Spitzenqualität, Ressourceneffizienz und tief verwurzelte Heimattreue im ländlichen Raum nicht ausschließen, sondern gegenseitig bedingen.

Die MIT Kreis Höxter bedankt sich herzlich bei Herrn Gockeln und dem gesamten Team von FSB für die Gastfreundschaft und die faszinierenden Einblicke hinter die Kulissen eines echten regionalen Leuchtturms der Wirtschaft. Wir wünschen der FSB GmbH + Co. KG auch weiterhin innovative Ideen und erfolgreiche Geschäfte!

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